Aston Martin DBS V8 # Krone britischer Schöpfung

Der Aston Martin DBS V8 war eine Zeit lang das Non Plus Ultra – weil er tatsächlich eine bis dahin völlig neue Marktnische belegte, lange, bevor es das Wort überhaupt gab. Ich hatte mal das große Glück, diesen Wagen zu fahren – und Du verstehst sofort, was da mit Dir passiert. Der Wagen ist Ferrari und Rolls Royce in einem – das konnte bis dahin wirklich niemand. Aston Martin DBS V8 Mit seinen über 300PS kann der Wagen Ferrari – und doch bleibt alles innen gediegen und gehoben.
Die Spritrechnung des Aston Martin DBS V8 ist es erwartungsgemäß auch – hinzu kommt hier jedoch: Der Wagen war auch als Ölsäufer bekannt. Und wer einen Aston Martin DBS V8 fährt, der gönnt ihm Öl, das nicht zu Baumarkt-Preisen zu haben ist. Das hält den Wagen am Leben.
Es ging das hartnäckige Gerücht, dass klischeehafte Landlords ihre Diener damit beauftragten, den Wagen morgens warm zu fahren, da das gut und gerne 20 Kilometer beanspruchen konnte. Der Motor war völlig unterfordert und hätte notfalls wohl auch ein mittelgroßes Schiff bewegen können.
Sowas haben wirklich nur die Briten zustande gebracht – daneben wirkt ein R107 wie ein lächerliches Spielzeug.
Exklusiver als dieser Wagen waren dann nur noch den Jensen und der Bristol, der in Deutschland praktisch unbekannt war.


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