Bristol Beaufort Drophead # Da musst Du jemanden kennen

Ganz ganz kurz hatte mal Auto Becker in Düsseldorf den Bristol Beaufort im Programm – aber nur kurz – eigentlich wurden die Bristols anders vertrieben: Via Mund zu Mund Propaganda, was ein ebenso selbstbewusster wie britischer Ansatz ist, der die Firma auch letzten Endes [unter anderem] in den Ruin führte, da klassisches Wachstum so doch irgendwie erschwert wird.Bristol Beaufort Hinzu kam natürlich, dass die Bristols immer locker in der Preisklasse von Rolls Royce und Aston Martin mitspielten, sehr handgefertigt waren und etwas so exklusiv wie ein Monteverdi -schon weil sie sozusagen „von Hand“ vertrieben wurden.
In Cannes konnte man sich mit so einem Bristol sehr wohl sehen lassen – und doch fehlte ihnen an einigen Stellen der letzte Schliff.
Der Motor war amerikanischer Herkunft und die Automatik hatte auch etwas Bäuerliches, daran rüttelte so leicht nichts. So war zwar die Exklusivität gegeben, die technische Finesse ließ etwas zu wünschen übrig.
Das Design des Bristol Beaufort hatte vielen auch etwas zu Profanes, zu Glattes – da hatten andere Briten und die Italiener schickere Dekorationen im Regal stehen.
Dennoch: Im Understatment war der Bristol nicht zu übertreffen.
Vielleicht noch durch einen Jensen, den schlicht niemand kannte.


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