Mercedes W123 # Ungewöhnliche Perspektive auf ein T-Modell

Mercedes W123 – den hat man wirklich aus jedem Winkel schon mal gesehen – den hier finden wir dann aber doch mal ungewöhnlich und deshalb zeigen wir ihn.Mercedes W123 T
Man kann hier noch sehr genau erkennen, dass der „Dachgarten“, wie er im Volksmund hieß, noch eine wirklich andere Aufgabe hatte. Da knotete man noch sehr entspannt mit Paketschnüre irgendwelche Hartschalenkoffer drauf, mit denen man dann dennoch mit 150 über die Autobahn fuhr, vorausgesetzt man hatte keinen 240D in den Mercedes W123 bauen lassen.
Waren das noch Zeiten. Der kleinste Diesel wurde vorsichtshalber tatsächlich nicht im T-Modell verbaut, was auch gut so war.
Die filigranen Chrom-Halme mussten erst im Laufe ihrer Karriere lernen, große Dachboxen in Stromlinienform zu tragen, gehalten von eigens dafür konstruierten Trägern, festgeschraubt mit eigens dafür vorgesehenen Schrauben und Moosgummi, damit es auch bei 210 noch nicht scheppert.
Irgendwie hatten wir früher mehr Zeit – warum eigentlich, wo doch unsere Autos so viel langsamer waren?Vielleicht sind die Kisten heute deshalb so teuer.

Kommentar hinterlassen