Opel Ascona A # Verbissen

Sah so zu Lebzeiten ein Opel Ascona A aus? Meiner Erinnerung nach nicht. Meiner Erinnerung nach sah man den Opel Ascona A in unauffälligen bis tristen Farben durch die Gegend fahren – die Fahrer mittelalt und älter, gerne auch mal mit Hut.
Der jüngste Ascona Fahrer war der B-Jugend Trainer meines Bruders – und der hatte den Wagen von seinem Opa geerbt… ;D
Dennoch kam auch damals schon bisserl Sportlichkeit im Ascona auf, der es ja sogar auf Spitzenmotorisierungen der damaligen Zeit brachte, als die Mittelklasse mit 100PS schon ziemlich kernig war.
Opel Ascona A
Tuning kam dann erst viel später, als die ersten Manta A schon zu verbastelt waren und als der große Walter R dem Ascona zu sportlichem Momentum verholfen hatte. Aber da regierte auch bereits der Ascona B auf Deutschen Strassen und hatte den Opel Ascona A aus den Showrooms vertrieben.
Und weit wichtiger: Irgendwann sprach sich herum, dass man nicht zum Teuren Tuner fahren musste: einige größere Serienmotoren aus anderen Opeln passten gut in den Ascona A, ohne sich dabei technisch allzu sehr verbiegen zu müssen. Das war eine der Geheimwaffen im Opel Tuning der späten 70er und frühen 80er Jahre: Der Opel Baukasten.
Und so verschwanden einige 2.0S und 2.0E Maschinen im Ascona A. Und die fingen dann auch an, so auszusehen: Verbissen, bissig.


Kommentar hinterlassen