Opel Omega A # richtig in Szene setzen

Die älteren unter uns erinnern sich noch dran – an den Moment, als aus dem Opel Rekord ein cooler Youngtimer wurde – nach einer ebenso langen wie trostlosen Phase als Brot- und Butterauto. Mit dem Opel Omega A ist das an vielen Stellen noch so ein Thema – tatsächlich ist der ja auch vor über 25 Jahren erschienen und hätte jedes Recht, sich des Status als Youngtimer zu rühmen – aber irgendwie wirkt der aus manchen Perspektiven noch so eigenartig modern, oder?
Man muss ihn ein Stück weit in Szene setzen, um seinen Kern zu verstehen. Er ist das biedere, aber doch satt auf den Rädern stehende Familien-Auto. Papas großer Wagen – so einer fehlt heute in dieser Klasse.
Das bietet der Opel Omega A noch – und sogar einen recht stattlichen Auftritt, vor allem als Limousine, wie auf diesem Leserbild.Opel Omega A
Umparken im Kopf hatte ja hier noch lange nicht stattgefunden – im Gegenteil: In der Zeit des ersten Omega versaute die Marke sich ihr Image gerade, wo sie nur konnte. Der Opel Omega war das typische Verbrauchsauto, macht aber heute wieder was her – und man ist erstaunt, wie viele gut gepflegte Exemplare man heute zu vollkommen vernünftigen Preise erwerben kann. Er hat noch nicht abgehoben, der bürgerliche Opel Omega A.