Renault R30 # Fließheck in der Oberklasse

Der Renault R30 war nicht der einzige Wagen, der es in der Oberklasse durch seine Heckform schwer hatte in der Vergangenheit. Saab konnte es halbwegs – alle anderen taten sich schwer.

Renault jedoch machte es sich vorsichtshalber gleich noch ein bisserl schwerer. Einerseits packten sie ihr Oberklasse-Auto in die Hülle des Wagens aus der nächstkleineren Klasse – aber das machten damals durchaus einige prominente Vertreter. Zusätzlich setzte Renault noch auf den gruseligen Europa V6 – über den sagen viele, dass das beste an ihm noch seine konstruktive Zähigkeit sei. Ein guter Sechszylinder war er jedoch nie – und das sollte beim Renault 30 ja eigentlich den Punkt gegenüber dem Renault 20 ausmachen – das Rekord-Commodore Spiel sozusagen.

Renault R30
Den Misserfolg des Konzeptes hingegen haben wir nie recht verstanden. Der Renault R30 brachte es beim Umklappen der Rückbank auf spektakuläre 1520 Liter – Fahrer eines 5er Touring BMWs haben sich nach solchen Werten lange gesehnt. Die hatten zugegebenerweise geilere Sechszylinder, um das zu kompensieren. Aber den praktischen Renault wollte keiner so recht haben.
Schade eigentlich.
Witzig daran eigentlich nur: es muss ausgerechnet ein BMW 5er GT oder ein Porsche Panamera kommen oder auch ein Audi A5 oder Audi A7 – dann plötzlich ist das Schrägheck cool. Warum eigentlich – weil es teurer ist….?


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