Toyota Camry # der US-Liebling

Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Kumpel, der von einem USA-Austausch zurückkam und mir sagte, dass er sich in jedem Falle nur einen Wagen kaufen wolle – einen Toyota Camry, der sei das coolste Auto, was er je gefahren sei. Klar – nie gehört.Toyota Camry YoungtimerEin Jahr später, Flughafen Newark, ich am Mietwagenstand. Der zweitkleinste verfügbare Mietwagen ist ein Toyota Camry – von dem hatte ich ja immerhin schon gehört…

Toyota Camry – full gliding experience

Es dauert tatsächlich keine 10 Minuten, sich in diesen Wagen zu verlieben, scheint er doch das beste mehrerer Welten zu vereinen. Die Bedienung ist US-stylish easy – 5 Schalter reichen den Tag über, alle Regler sind klar – das schafft jeder Depp. Das Fahrverhalten des Toyota Camry ist vorbildlich neutral bis untertsteuernd – aber auch eben nicht US-Matsch. Das hat was. Und der Rest ist eben Toyota. Wir fahren 9000 Kilometer in diesem Urlaub – keine Warnleuchte, kein verdächtiges Knirschen, nix. Innen alles ein bisserl uninspiriert sachlich, aber eben auch nicht hässlich oder so… Später kaufe ich mir einen Carina und das Nachfolgemodell des Camry – das mit den 2 Heckscheibenwischern [!].
Da steckt eine Menge Lexus in diesem Youngtimer, der tatsächlich in diversen Ländern als Lexus ES verkauft wurde – und im Moment bekommt man ihn für unangemessen lächerliche Summen. Toyta macht einen guten Job mit seinem unaufgeregten Design – der Toyota Camry ist nie häßlich geworden, der kann was und ist der Youngtimer der stillen Genießer – leise, smooth.


Ein Kommentar

  1. Oh wie ich ihn liebe, den Camry! Nicht jeden Tag, mit dem Frontantrieb steh ich nach wie vor auf Kriegsfuß, aber zum gelegentlichen Cruisen gibts nichts cooleres als einen Camry der ersten beiden Generationen. Natürlich mit Automatik in Altherren-Farbkombinationen wie Gold/Braun oder Weinrot/Rot. Hmmm….

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