Toyota Celica Supra – der letzte der Toyota GTs


Toyota Celica Supra – der galt mal was. Zu Zeiten, als die Dienstwagen-Gesellschaft noch nicht etabliert war, aber sich am Horizont ankündigte, da war der Supra so etwas wie die clevere Wahl. Der Wagen war schnell, wertig, ein irgendwie ernst zu nehmender Sportwagen – aber eben doch auch ein Grand Tourismo, der gleichermaßen ein verlässlicher Wagen war – Toyota at its best.

Speziell seine Schaltungen waren legendär – legendär präzise und leicht zu schalten – ganz anders als alle Alternativen aus Deutscher Küche dieser Jahre. Und die waren gar nicht mal so dicht gesät. Der Capri konnte mit einer ähnlich beeindruckenden Motorhaube glänzen, hielt aber bei der Straßenlage nicht ganz so mit – der Supra war die modernere Konstruktion.


Innen hingegen war der Supra der Toyota, den man kannte. Hätte der Capri hier Chromringe und ähnliche Späße, hatte der Supra keinen anderen Innenraum-Charme als der Carina oder der Camry – wenns hoch kommt…
Sachlich im besten Wortsinne.
In der Folge-Generation ging die Leistung rauf auf 280PS – damals in der Näher der Supersportwagen. Und da war dann auch fast schon Schluss – ab der 4.Generation sehen die Supras aus wie Fast and Furious – irgendwo zwischen absurd und Computerspiel – nur Grand Tourismo, das war durch.
2018 soll er wiederkommen, angeblich. Mal gespannt, welche Philosophie sie dann für den Celica Supra verfolgen.