Wie ist das eigentlich – in die Ferne schweifen?

Als Volkswagen den T1, den Ur-Bulli auf den Markt brachte – da taten sie das, damit Dinge damit befördert werden konnten .- mehr Dinge, als beispielsweise im Standard-VW, dem Käfer.

Dass daraus der Fernweh-Wagen Nummer 1 und das ultimative weltweit einende Auto der Hippie-Generation werden sollte. Dabei hatte der VW T1 – ebenso wie der T2 und der T3 – vollkommen schwachsinnige Anlagen mit seinem Heckmotor unter der Ladefläche, wo die Kühlung nicht sauber sichergestellt werden konnte.

Aber was soll’s? Der Bulli startete durch. Jeder einzelne stand für Fernweh, stand für Umbaupläne, stand für die Verwirklichung von sehr grundsätzlichen Träumen – jenseits seiner Nutzung als Asta-Umszugsmobil linker Universitäten, die aus Prinzip keinen Mercedes Bus kaufen konnten… – Kapitalistische schwäbische Spießer!

VW T2

Bis heute ist der VW Bus vermutlich der größte Fernwehspenden – daran wird sich wohl bis zum T9 nichts ändern – einzig, dass der Wagen mittlerweile so teuer ist, dass ihn kein normaler Mensch mehr bezahlen kann. Das war in der tat mal anders – und im Bereich der Youngtimer und Oldtimer kann man sich diesen Traum heute noch verwirklichen – nur die gute T2, die kosten heute fast schon soviel wie ein neuer VW Bus mit seinem Irrsinns-Preis. Die meisten sind bereits durch liebevolle Restaurationen gegangen und tragen liebevolle Zweifarblackierungen und Leder im Innenraum, das es so damals in den 70ern nie gab.

Aber was soll’s – vielleicht ist das ja aus irgend einem fernen Land, in dem Du damals warst in dem Jahr, in dem Du es nicht zum Asta Spitzenplatz gebracht hast. Was für eine Reise.