Mercedes StrichAcht # schon wieder am Ende

Für Mercedes Strichacht, die am Ende sind, könnte man vermutlich eine eigene Kategorie einführen, wenn man sich ein bisserl ins Zeug legt ;-> An die erinnere ich mich erschreckender Weise sogar noch aus meiner Jugend, als die ja noch live zu kaufen waren und selbst die ältesten nicht alt waren… Aber der Rost…
Mercedes Strichacht W114/W115
Der erste Mercedes Mechaniker, den ich kannte, sagte immer den Gebetsmühlensatz: Rost ist der böse Bruder des Strichacht. Sowas prägt Dich als Kinde sehr – und wie sich später herausstellen sollte, hatte er damit sicherlich recht – auch wenn der Rest des Wagens ja noch Nato-Standards für internationale Kampfeinsätze erfüllt hätte, weil er beispielsweise der einzige Wagen war, bei dem man eine Panzerfaust brauchte, um Boxen auf der hinteren Hutablage einzubauen.

Der böse Bruder des Mercedes StrichAcht…

Warum man bei so einem Wagen zusieht, wie der Kotflügel abfault – ich werde es einfach nie verstehen.
Der Strichacht war auch der erste Mercedes, der von schrägen Hippies und eigenartigen Minimalisten gerne gefahren wurde – am liebsten als 220D.
Mein persönlicher Favorit war der 240D Mopf1, am besten mit Automatik – die war im Mercedes Strichacht nämlich schon mit der ultracoolen Schaltkulisse zu haben, dessen Knacken ich heute noch ganz präzise in meinem Hirn wieder hervorzaubern kann.
Legenden in Blech.

Ein Kommentar

  1. Kurz gesagt,die Technik war stets Top,der 200 D lief immer ohne Probleme,mit kleinen Umbau lief er locker 160km/h,er war mein zuverlässigster Begleiter,kaum Rost-bei mir wars ein Renault 18 der ihn von vorne bis hinten aufschlitzte.Ich glaube sonst hät ich ihn heute noch.Ein Auto noch ohne Servolenkung,ohne Schnick Schnack mit Schiebedach,das lies sich durch drehen des Hebels und nach hinten ziehen mühelos öffnen.Der Dieselverbrauch lag um die 7 Liter nur,die Steuern derzeit und der Dieselpreis waren enorm niedrig,so konnte man sich locker einen MB/8 leisten.Dagegen der 250 er Vergaser mit Automatik machte mich arm,er genehmigte sich locker 18 Liter Super,aber was bei dem Modell schon prima war,da er von 1969 war und ein CD Modell von einem Bonner Politiker,er hatte eine Anlage mit Kassettenrecorder von Philips.Auch der fast Schwarz-blaue Lack war gehoben,Elektrisches Schiebedach und Zentralverriegelung

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